Freiheit auf vier Rädern bedeutet nicht, dass du auf Komfort verzichten musst. Die richtigen Gadgets machen das Leben im Camper einfacher, autarker und gemütlicher. Wenn jeder Zentimeter im Van zählt, müssen Gadgets vor allem zwei Eigenschaften erfüllen: multifunktional und extrem kompakt sein.
Das Fahrzeug: Ein Ford Nugget V710 320 L1. Mit einer Länge von knapp 5,05 Metern ist der Nugget kaum größer als ein normaler Kombi oder SUV. Er passt in fast jede Parklücke und bleibt absolut alltagstauglich. Er ist der ideale Begleiter für alle, die ein absolut alltagstaugliches Fahrzeug suchen, aber auf dem Campingplatz oder in Der Natur, keine Lust auf Kompromisse beim Kochen ,Wohnen und Schlafen haben. Durch die Trennung von Küche und Wohnraum fühlt sich der kompakte Van innen deutlich größer an, als er von außen aussieht.
Wie viel Gas ist noch in der Flasche? Traditionelle Methoden wie Wiegen oder Schütteln funktionieren sicherlich. Aber möchte man die Flasche immer wieder aus dem Gasfach fischen? Sicherlich kein Must Have, aber ein Komfort-Gewinn. aber reicht mein Gas noch für die Tour? Ob die Gasflasche für den morgendlichen Kaffee reicht, checkt man nebenbei in der App. Die 2,75kg Flasche hat nur einen Nachteil. Der Stützring und der Boden sind auf einer Höhe. Also würde die Flasche auf dem Sensor stehen. Lösung: Zeichne einen Adapter Ring und drucke ihn.
Internet unterwegs. Auch wenn der Nugget einen integrierten Hotspot haben könnte, jedes Mobiltelefon einen Hotspot bietet wurde diese Option abgewählt. Warum? Die Simkarte kann unterwegs providerunabhängig getauscht werden. Somit steht im Zweifel nicht nur das Roaming Datenvolumen zur Verfügung, sondern man kann auf lokale Pre-Paid SIM-Karten ausweichen. Egal ob Navigation, die Lieblings-Roadtrip-Playlist, Hörbücher – eine separate WLAN Verbindung kann das Ganze erleichtern.
Die Hardware:
ZTE MF79U – kein Akku, Versorgung über USB-C der Lampen im Aufstelldach. Routerfunktion für bis zu 10 Geräte.
IKEA – SKADIS Ordnungssystem. Wohin mit dem Geschirr? Teller in den Schrank nach unten, Gläser in die Seitenfächer des Schrankes. Wenn man Dinge zum vierten Mal von A nach B schiebt, dreht man sich im Kreis. Beim Routinebesuch des schwedischen Möbelhauses wurde etwa der perfekte Retter gegen das ewige Hin- und Her-Räumen gefunden? Aus einem vagen Gedanken ist der entscheidende Funke übergesprungen. Nun musste bloß noch eine Lösung gefunden werden. Die hinteren Scheiben braucht eh niemand – guter Platz. Wie montieren ohne das Fahrzeug zu durchlöchern? Ein Blatt Papier, Knete und ein 3D Zeichenprogramm waren nun gefragt. Nachdem der 3D-Drucker die ersten Prototypen ausgespuckt und wir die Details angepasst haben. Hat die Lösung ihre Feuertaufe im Alltag bestanden. Diverse Dinge haben nun ihren angestammten Platz erhalten. Kein Suchen, kein Fluchen: Ein Handgriff genügt und das Gewünschte ist zur Hand. Das Chaos hat kapituliert.
Haken und Wäscheleine. Wieder einmal half der 3D Drucker. Wie auch beim Geschirr gab es wieder Fragen: Wohin mit dem Handtuch? Wie bekommt man die Wäsche trocknen? Ist das „Vorzelt“ aufgebaut, kein Problem. Die Wäscheleine kann zwischen den Stützen gespannt werden. Ein Modell für den bekannten Mitbewerber Van war hier das fehlende Puzzleteil. Also wieder 3-Dimensionales Zeichnen. Nach einigen Spenden für die gelbe Tonne war eine Lösung gefunden. Die Ideen in der jetzigen Form hat sich im echten Leben absolut bewährt.





